Abstimmung

Die Gläubiger der Möbelkette kika/Leiner stimmen heute Vormittag über den vorgelegten Sanierungsplan am Landesgericht St. Pölten ab. Die Finanzprokuratur als Anwalt der Republik hatte im Vorfeld einen höheren finanziellen Beitrag des ehemaligen kika/Leiner-Eigentümers Signa gefordert und den fixierten Vergleich kritisiert. Außerdem wird Insolvenzverwalter Volker Leitner bei der Tagsatzung über den Stand der Sanierung informieren.Laut dem ursprünglichen Sanierungsplanvorschlag sollen die rund 450 Gläubiger eine Quote von insgesamt 20 Prozent – zahlbar längstens binnen zwei Jahren – erhalten. Bis Mitte August haben die kika/Leiner-Gläubiger und die Belegschaft Forderungen in Höhe von 93 Millionen Euro angemeldet, davon entfielen rund 46,5 Mio. Euro auf die Republik Österreich.


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