Der Flughafenverband hält angesichts einer Geiselnahme in Hamburg einen vollständigen Schutz der Sicherheitsbereiche an Airports für ausgeschlossen. Der Verband erklärte, Tore oder Zugangsanlagen müsssten etwa für die Feuerwehr schnell passierbar sein. Ein 100-prozentiger Schutz gegen das Durchdringen mit brachialer Gewalt sei unmöglich. Die Sicherungsmaßnahmen der Flughafenbetreiber gingen an allen Standorten in Deutschland über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. – Dagegen forderte die Deutsche Polizeigewerkschaft einen besseren Schutz von Flughäfen. – Gestern Abend war ein Bewaffneter mit einem Auto auf das Vorfeld des Hamburger Flughafens gerast. Er hielt an einem Flugzeug, warf Brandsätze und feuerte in die Luft. Im Auto saß ein vier Jahre altes Kind. Heute Nachmittag gab der Mann auf. Das Kind blieb unverletzt. Inwischen starten und Landen wieder Flugzeuge in Hamburg.
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