Baerbock

Bundesaußenministerin Baerbock sieht Forderungen nach einem Waffenstillstand im Gazastreifen kritisch. Bei ihrem Besuch in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad sagte sie, sie verstehe zwar den Impuls. Wer einen Waffenstillstand fordere, müsse sich aber auch darüber im Klaren sein, was das für die Stärke der Hamas und für die Sicherheit Israels bedeute, das täglich von Raketen bedroht werde. Nach Baerbocks Worten geht es auch um das Schicksal der mehr als 200 Geiseln, die sich noch in der Gewalt der Hamas befinden. Sie reagierte damit auf eine Forderung von Frankreichs Präsident Macron. Er hatte von Israel verlangt, die Kämpfe zu beenden. Es gebe keine Rechtfertigung dafür, Zivilisten zu töten. Israels Ministerpräsident Netanjahu wies das zurück und erklärte, die Verantwortung für das Leid der Zivilbevölkerung im Gazastreifen liege allein bei der Hamas.


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