Ein wichtiger Zulieferer des Autoherstellers BMW soll Umwelt- und Arbeitsstandards verletzen. Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung besteht der Verdacht, dass aus einer Kobalt-Mine in Marokko große Mengen giftiges Arsen in die Umwelt gelangt sind. Darauf deuten Wasserproben hin, die Reporter vor Ort genommen haben. Zudem werfen Minenarbeiter dem BMW-Zulieferer vor, Sozialleistungen nicht gezahlt und Sicherheitsstandards nicht eingehalten zu haben. Laut Juristen könnte der Fall auch ein juristisches Nachspiel haben, so das Reporterteam. Denn seit Anfang des Jahres ist das deutsche Lieferkettengesetz in Kraft. Seitdem müssen Großkonzerne wie BMW prüfen, ob ihre Zulieferer Menschen- und Umweltrechte einhalten. Von BMW heißt es, man nehme die Vorwürfe ernst und habe den Zulieferer um Aufklärung gebeten.
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