Der Chef der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat die Forderung nach einem Böllerverbot zu Silvester unterstrichen. Reinhardt sagte MDR AKTUELL, Verletzungen durch Feuerwerkskörper bräuchten eine unmittelbare Versorgung. Das belaste die Krankenhäuser. Zudem schädige der Feinstaub den Körper. Reinhardt betonte, der Kreis derer, die ein Verbot forderten, sei inzwischen größer denn je. Unter Federführung der deutschen Umwelthilfe hatte ein Bündnis aus 18 Organisationen ein Böllerverbot zu Silvester verlangt. Zu den Unterzeichnern gehören auch der deutsche Tierschutzbund und die Gewerkschaft der Polizei. In der vergangenen Silvesternacht hatte es in mehreren Städten schwere Ausschreitungen gegeben, bei denen Polizisten und Feuerwehrleute mit Böllern und Raketen angegriffen worden waren.
Böllerverbot
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