Das Ende Beratung

Die Linke im Bundestag berät heute über die Auflösung ihrer Fraktion. Anlass ist der Parteiaustritt von Sahra Wagenknecht und neun weiteren Abgeordneten. Ohne die zehn Parlamentarier können die übrigen 28 Linken-Vertreter im Bundestag nur noch als Gruppe weitermachen. Das bedeutet unter anderem weniger staatliche Unterstützung. Deshalb müssen Mitarbeiter entlassen werden. Wagenknecht und ihre Unterstützer haben beantragt, vorerst noch in der Fraktion zu bleiben. Spitzen-Linke haben signalisiert, dass dies nur für eine kurze Übergangsfrist möglich sei. Wagenknecht will nach eigenen Angaben Anfang 2024 eine neue Partei gründen, die zur Europawahl im Juni antreten soll. Ob das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ auch bei den Landtagswahlen nächstes Jahr an den Start geht, ist offen.


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