Die Lage der von Armut und Instabilität betroffenen Sahel-Region steht ab heute im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz in Berlin. Die Generalversammlung der so genannten Sahel-Allianz berät unter dem Vorsitz von Bundesentwicklungsministerin Schulze über weitere Unterstützung für die Region. Sie betonte, es wäre fahrlässig, diesen Ländern den Rücken zuzukehren – auch wenn die politischen Rahmenbedingungen die Zusammenarbeit erschwerten. Schulze ist Präsidentin der Sahel-Allianz und kandidiert für ein weiteres Jahr. Das Bündnis gilt als größte internationale Plattform zur Unterstützung von Entwicklungsinitiativen in den Sahel-Staaten. In Mali, Niger und Burkina Faso hatten Militärregierungen die Macht übernommen. Dort steigt der russische Einfluss. Hinzu kommt, dass die Länder der Sahel-Zone von verschiedenen Terrorgruppen bedroht werden.
Date
von
Schlagwörter:
