Deutsche Unternehmen investieren eher in ihre Standorte im Ausland als hierzulande. Das berichten die Deutsche Industrie- und Handelskammer und die deutsche Auslandshandelskammer. Laut ihrer Umfrage unter 3.600 Firmen plant ein Drittel der Befragten im kommenden Jahr höhere Investitionen im Ausland. Nur 20 Prozent der Firmen wollten diese verringern. Vor allem Nordamerika, Nord-Afrika, der Nahe Osten und der Asien-Pazifik-Raum seien aufgrund eines stabilen Wachstums und staatlicher Investitionen in die Infrastruktur interessant. Innerhalb Deutschlands wollen laut der Umfrage gut ein Drittel der Unternehmen weniger investieren und nur ein Viertel der Firmen mehr. Grund für die Zurückhaltung seien unter anderem die hohen Zinsen im Euro-Raum.
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