Bei seinem Besuch in Deutschland hat der türkische Präsident Erdogan einen humanitären Waffenstillstand im Gaza-Krieg gefordert. Wenn Deutschland und die Türkei gemeinsam einen solchen Waffenstillstand erreichen könnten, habe man die Chance, die Region aus diesem – so wörtlich – „Feuerring“ zu retten, sagte Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Scholz. Gleichzeitig prangerte der türkische Staatschef Israels Vorgehen im Gazastreifen an. Dort sei alles dem Erdboden gleich gemacht worden. Demgegenüber betonte der Kanzler das Existenzrecht Israels. Dieses sei für Deutschland unumstößlich. Zudem habe Israel das völkerrechtlich verbriefte Recht, sich zu verteidigen. Doch auch das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung bedrücke die Bundesregierung, sagte Scholz und fügte wörtlich hinzu: „Jedes Leben ist gleich viel Wert.“ Zur Stunde sprechen der Kanzler und Erdogan über aktuelle Konflikte und die Beziehungen ihrer beiden Länder.
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