Ermittlungen

Nach dem Verbrennen von Gedenkzetteln vor der Synagoge in Erfurt hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Wie ein Sprecher sagte, wird ein antisemitisches Motiv geprüft. Die beiden Tatverdächtigen seien bislang noch nicht vernommen worden. Die libyschen Männer sollen am Sonntag Zettel vor dem Einang der Synagoge angezündet haben. Sie waren vorübergehend festgenommen worden. – Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde, Reinhard Schramm, zeigte sich schockiert. Das Feuer sei nicht der einzige Angriff in Erfurt gewesen. Laut Schramm wurde auch das Eingangsschloss des Kulturzentrums der jüdischen Landesgemeinde zugeklebt. Es müsse nun ausgewechselt werden.


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