Bundesinnenministerin Faeser hat die bundesweiten Razzien gegen das „Islamische Zentrum Hamburg“ und seine Teilorganisationen verteidigt. Sie sprach von schwerwiegenden Verdachtsmomenten und nannte die Durchsuchungsmaßnahmen notwendig. Wörtlich sagte sie: „Wir dulden keinerlei islamistische Propaganda bei uns“. Es werde unter anderem geprüft, ob die libanesische Hisbollah von hier aus unterstützt wird. Bei den Razzien waren laut Faeser in 54 Objekten mögliche Beweismittel wie Mobiltelefone, Computer und Schriftstücke beschlagnahmt worden. Auch in Bayern wurden mehrere Objekte durchsucht. Nach BR-Informationen gehört dazu der Sitz des Vereins Islamische Vereinigung Bayern in München, der Verbindungen zum Hamburger Zentrum unterhalten soll.
Faeser
von
Schlagwörter:
