Kurz vor einem Spitzentreffen mit Bundeskanzler Scholz zum Thema Migration haben mehrere Ministerpräsidenten ihre Forderung nach mehr Geld bekräftigt. Die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig, sagte der „Rheinischen Post“, wenn mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, müsse die Unterstützung des Bundes steigen. Alles andere verstehe vor Ort in den Kommunen niemand mehr. NRW-Ministerpräsident Wüst sagte der „Welt am Sonntag“, was bisher vom Bund angeboten werde, sei – höflich ausgedrückt – völlig inakzeptabel. Darüberhinaus müssten mit den Herkunftsländern mehr Abkommen über die Rückführung von Flüchtlingen geschlossen und die illegale Einwanderung begrenzt werden, so der CDU-Politiker. Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten kommen am Montag mit Kanzler Scholz zu einem Bund-Länder-Gipfel zum Thema Migration zusammen.
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