Unter hohen Sicherheitsmaßnahmen hat in Berlin der Prozess gegen einen früherer Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 53-Jährigen sowie einem 32 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen Landesverrat vor. Beide sollen im Herbst 2022 – und damit einige Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – geheime Informationen an den russischen Geheimdienst FSB weitergegeben haben. Landesverrat kann in besonders schweren Fällen mit einer Gefängnisstrafe von mindestens fünf Jahren bis zu lebenslänglich geahndet werden.
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