Geschäft mit dem Krieg

Die 100 größten Rüstungskonzerne der Welt haben im vergangenen Jahr trotz des Ukrainekriegs weniger Einnahmen verzeichnet. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes Sipri verkauften sie Waffen im Wert von rund 543 Milliarden Euro und damit 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang sei vor allem auf die sinkenden Einnahmen großer US-amerikanischer Konzerne zurückzuführen. Gründe sind laut Sipri Probleme mit Lieferketten, Arbeitskräftemangel und gestiegene Kosten. Angesichts zahlreicher Bestellungen rechnet das Forschungsinstitut damit, dass die Waffenverkäufe in Zukunft deutlich steigen werden.


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