Die Verhandlungen der EU-Staaten um die umstrittene „Chatkontrolle“ im Kampf gegen Kinderpornografie sind auch wegen deutscher Bedenken vorerst gescheitert. Es habe sich abgezeichnet, dass keine ausreichende Mehrheit erreicht werde, so die belgische Ratspräsidentschaft. Die Pläne basieren auf einem Vorschlag der EU-Kommission, wonach Anbieter wie Google oder Facebook verpflichtet werden könnten, ihre Dienste mithilfe von Software nach Missbrauchsdarstellungen von Kindern zu durchsuchen. Kritiker fürchten eine Massenüberwachung.
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