Ein hochrangiger Offizier der Bundeswehr aus Koblenz wurde am Wochenende vorübergehend von seinen Pflichten entbunden. Das Magazin „Der Spiegel“ hat Hintergründe zu diesem Schritt veröffentlicht.
Laut dem Magazin steht der Generalmajor des „Zentrums Innere Führung“ in Koblenz im Verdacht, während der „Invictus Games“ – einer Sportveranstaltung für kriegsversehrte Militärangehörige in Düsseldorf – einen Soldaten gegen dessen Wunsch versucht zu küssen. Nachdem das vermeintliche Opfer eine Beschwerde eingereicht hatte, wird der Vorfall nun innerhalb der Bundeswehr geprüft. Das Verteidigungsministerium hat den Bundestag am Samstag über die Angelegenheit informiert. Der betroffene Generalmajor hat sich zu den Anschuldigungen bisher nicht geäußert, so „Der Spiegel“.
