Die Lage in den mitteldeutschen Hochwassergebieten hat sich in den vergangenen Stunden nicht weiter verschärft. An der Helme im Südharz rechnen die Behörden nicht mehr mit weiteren Überflutungen und Evakuierungen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte bei einem Besuch an der Talsperre Kelbra, es gehe jetzt darum, die Lage weiter zu kontrollieren und stabil zu halten. Er habe ein gutes Gefühl, dass das gelinge. In der überfluteten Nordthüringer Gemeinde Windehausen geht das Wasser inzwischen zurück. Die Feuerwehr begann damit, Keller leerzupumpen. Der Krisenstab erhält die Evakuierung vorerst jedoch aufrecht. Keine Entwarnung gibt es an der Elbe. In Sachsen verharren die Pegelstände auf hohem Niveau. Ab morgen erwarten die Behörden aber noch eine weitere Flutwelle aus Tschechien. In Sachsen-Anhalt soll deshalb morgen das Pretziener Wehr geöffnet werden, um einen Teil des Elbe-Hochwassers um Magdeburg herumzuleiten.
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