Außenministerin Annalena Baerbock hat die Attacke auf ein Containerschiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd im Roten Meer scharf verurteilt. Sie sagte in Berlin, die Angriffe bedrohten die internationale Seeschifffahrt und die Freiheit von Handelsrouten. Sie müssten sofort aufhören. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums ist der Frachter aus einem von der Huthi-Miliz kontrollierten Gebiet im Jemen beschossen worden. Unterdessen stoppte Hapag-Lloyd seinen Containerverkehr durch den Suezkanal. Ein Sprecher sagte, das gelte zunächst befristet bis Montag. Dann werde man erneut über die Lage entscheiden. Auch die dänische Reederei Maersk wies ihre Containerschiffe an, vorübergehend nicht mehr durch das betroffene Gebiet zu fahren.
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