Kein Ende in Sicht

Angesichts der Geiselnahme am Hamburger Flughafen bleibt der Betrieb bis auf weiteres eingestellt. Der Airport bittet Passagiere, gar nicht erst anzureisen. Sie sollen sich weiter über den Status ihrer Flüge informieren. Gestern Abend war ein bewaffneter Mann in seinem Auto auf das Vorfeld des Flughafens gelangt und unter einer Maschine der Turkish Airlines zum Stehen gekommen. Bei der Fahrt auf das Gelände feuerte der Mann Schüsse in die Luft und warf Brandsätze, die aber keinen größeren Schaden anrichteten. Hintergrund ist offenbar ein Sorgerechtsstreit. In der Gewalt hat der Geiselnehmer seine vierjährige Tochter. Eine Kontaktgruppe der Polizei ist seit der Nacht im Gespräch mit dem Mann.


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