In der Migrationsdebatte hat SPD-Chef Klingbeil vor Scheinlösungen gewarnt. Er weigere sich, so zu tun, als gäbe es die eine Zaubermaßnahme, sagte der 45-Jährige der „Bild am Sonntag“. Sowas liefere zwar populistische Schlagzeilen, davon komme aber nicht ein Mensch weniger nach Deutschland. Klingbeil sprach sich für schnellere Asyl-Verfahren aus. Auch müsse es weitere Migrationsabkommen mit Herkunftsländern geben und Schleuser sollten besser bekämpft werden. Zugleich benötige Deutschland aber dringend zugewanderte Fachkräfte und daher eine bessere Willkommenskultur. Länder und Kommunen haben in den vergangenen Wochen gewarnt, sie seien mit der Aufnahme von Geflüchteten überlastet.
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