Trotz zunehmender antisemitischer Vorfälle sieht der Zentralrat der Juden bislang keine große Auswanderungswelle aus Deutschland. Präsident Josef Schuster sagte der „Rheinischen Post“, es gebe zwar immer wieder Menschen, die aus religiösen Gründen nach Israel gingen. Man könne man aber keine größere Zahl von Wegzügen aus politischen Gründen feststellen. Das sei in Deutschland anders als in Frankreich, wo es eine deutliche Abwanderung jüdischer Bürger gebe. Der Zentralratspräsident mahnte zugleich, über dem aktuellen islamistischen Antisemitismus die rechtsextreme Judenfeindlichkeit nicht zu vergessen. Von der Seite sei derzeit zwar wenig zu hören. Das sei in seinen Augen aber nur ein sehr vorübergehendes Phänomen.
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