Durch den Militäreinsatz Aserbeidschans in der Region Berg-Karabach sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 weitere wurden nach Angaben lokaler Behörden verletzt. Aus 16 Ortschaften wurden die Bewohner inzwischen in Sicherheit gebracht. Aserbeidschan hatte gestern früh mit einem groß angelegten Militäreinsatz begonnen, um Berg-Karabach unter Kontrolle zu bekommen. International wurde die Regierung in Baku für das gewaltsame Vorgehen kritisiert. Unter anderem die Bundesregierung verlangte ein sofortiges Ende der Militäraktion. Die abtrünnige Region Berg-Karabach gehört völkerrechtlich zu Aserbaidschan, dort leben aber überwiegend Armenier. Die beiden Nachbarländer kämpfen seit Jahrzehnten um das Gebiet.
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