Die Organspendezahlen in Deutschland sind in diesem Jahr wieder gestiegen. Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation auf ihrem Jahreskongress berichtete, spendeten von Januar bis Oktober 788 Menschen ihre Organe nach dem Tod. Das sind elf Prozent mehr als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres. Insgesamt wurden zwischen Januar und Oktober 2.381 Organe entnommen, die über die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant bereitgestellt und anschließend in Deutschland oder im Ausland transplantiert wurden. Im Jahr 2022 waren es in den ersten zehn Monaten 2.180 und damit rund 200 Organe weniger. Die Stiftung betonte, diese Zahlen dürften aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade in Deutschland immer noch ein eklatanter Mangel an Spenderorganen herrsche.
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