Der Amadeu-Antonio-Preis gegen Rassismus ist in diesem Jahr an die ghanisch-nigerianische Filmemacherin Nnenna Onuoha gegangen. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde der in Berlin lebenden Künsterlin für ihren Film „Rosenfelde“ verliehen. Die Jury begründete die Entscheidung damit, dass der Film das heutige Schloss Friedrichsfelde im Herzen des Berliner Tierparks mit der deutschen Kolonialvergangenheit verknüpfe. Die Künstlerin erzähle exemplarisch eine sowohl in Deutschland als auch in Ghana unterrepräsentierte Geschichte. Zwei weitere Preise bekamen der Leipziger Autor David Blum für seinen Roman „Kollektorgang“ und die in Berlin lebende aftro-britische Dichterin Maroula Blades für ihr Hybridkunstwerk „Stones in Symphony“
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