Raserfahrt

Im Fall um eine tödliche Raserfahrt werden vor dem Landgericht Augsburg heute die Plädoyers gehalten. Angeklagt ist ein 55 Jahre alter Kfz-Mechaniker. Er soll im August vergangenen Jahres mit einem SUV mit bis zu 145 Kilometer pro Stunde durch die Stadt gerast sein und die Kontrolle verloren haben. Der Wagen schleuderte über einen Möbelhaus-Parkplatz und prallte gegen einen Einkaufswagenständer. Die 21-jährige Beifahrerin kam ums Leben, die beiden Mitfahrer auf der Rückbank wurden verletzt. Auf dem Parkplatz konnten sich zwei Frauen gerade noch in Sicherheit bringen. Zu Beginn des Prozesses im Oktober hatte der Angeklagte ein weitreichendes Geständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft wegen eines verbotenen Autorennens mit Todesfolge.


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