In Bayern sind die Sicherheitsbehörden mit einer Razzia gegen antisemitische Hetze vorgegangen. Nach Angaben von Generalstaatsanwaltschaft und Landeskriminalamt standen insgesamt 17 Beschuldigte im Fokus der Durchsuchungen. Ihnen wird unter anderem Volksverhetzung, die Billigung von Straftaten und die Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole vorgeworfen. Sie sollen im Netz und in sozialen Medien antisemitische Botschaften verbreitet haben. Bayerns Innenminister Herrmann sprach angesichts der Razzia von einem deutlichen Signal gegen Antisemitismus. Hetze gegen Juden sei kein Kavaliersdelikt, sagte er. Auch Justizminister Eisenreich kündigte ein hartes Vorgehen gegen antisemitische Straftäter an.
Razzia in Bayern
von
Schlagwörter:
