Die Resolution des Weltsicherheitsrates zu humanitären Hilfslieferungen in den Gazastreifen hat international gemischte Reaktionen hervorgerufen. Israels UN-Botschafter Gilad Erdan kritisierte, dass sich das Gremium nur auf die Hilfsmaßnahmen konzentriere. Israel erlaube bereits die benötigten Hilfslieferungen. Die Vereinten Nationen hätten sich stattdessen auf die humanitäre Krise der Geiseln konzentrieren sollen. US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield lobte die Resolution hingegen als starken Schritt vorwärts. Der russische Botschafter Wassili Nebensia sprach von einer zahnlosen Resolution. Die US-Unterhändler hätten den Text verwässert. – Der Beschluss sieht neben einem sicheren Zugang für Hilfslieferungen auch vor, dass Voraussetzungen für eine dauerhafte Einstellung der Feindseligkeiten geschaffen werden. 13 der 15 Länder des Rates stimmten für den Text. Die USA und Russland enthielten sich.
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