Die angeschlagene Supermarktkette Real steht vor dem Aus. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen die letzten Märkte bis Ende März kommenden Jahres geschlossen werden. Davon betroffen sind demnach 45 Filialen, 18 weitere sollen an die Konkurrenz gehen. Damit wäre für rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine langfristige Perspektive gesichert. Das Bundeskartellamt muss diesen Plänen allerdings teils noch zustimmen. Im September hatte die Warenhauskette einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Eigentümer von Real ist der Finanzinvestor SCP mit Sitz in Luxemburg. Er hatte die Real-Kette 2020 vom Handelskonzern Metro erworben, um sie zu zerschlagen und weiterzuverkaufen.
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