Die CSU-Politikerin Dorothee Bär sieht gute Chancen, mit einem Sexkaufverbot Zwangsprostitution in Deutschland erfolgreich zu bekämpfen. Fraktionsvize Bär sagte MDR AKTUELL, in Schweden habe es seit der Einführung des sogenannten Nordischen Modells keinen einzigen Prostituiertenmord mehr gegeben. Dort habe ein komplettes Umdenken stattgefunden. Es sei auch gesellschaftlich geächtet zu glauben, Frauenkörper kaufen zu können. Bär betonte, in Deutschland gebe es konservativ geschätzt eine Viertelmillion Prostituierte, nur 28.000 von ihnen seien offiziell als Sexarbeiterinnen registriert. Deshalb sei es ein Scheinargument, ein Sexkaufverbot würde die Prostitution in die Illegalität drängen. Mehr Dunkelfeld gehe gar nicht. – Die Unionsfraktion fordert, den Sexkauf nach dem Nordischen Modell unter Strafe zu stellen. Die Frauen sollen straffrei bleiben.
Sexkaufverbot
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