Sklavenhaltung

Die italienische Finanzpolizei hat zwei landwirtschaftliche Betriebe geschlossen, in denen indische Erntehelfer unter offenbar sklavenähnlichen Bedingungen gelebt hatten. Nach Angaben der Behörden mussten die 33 Erntehelfer sieben Tage in der Woche zehn bis zwölf Stunden arbeiten bei einem Stundenlohn von vier Euro, teilweise auch ganz ohne Lohn. Die restliche Zeit durften sie ihre Behausungen nicht verlassen. Laut Behörden hatten sie bereits vor dem Arbeitsantritt 17.000 Euro für Einreise und eine vermeintliche Arbeitserlaubnis bezahlt. Die Betreiber stammen ebenfalls aus Indien, gegen sie wird nun unter anderem wegen „Versklavung“ ermittelt.


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