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In Bolivien darf der frühere Präsident Evo Morales nicht mehr wiedergewählt werden. Das hat das Verfassungsgericht des Landes entschieden und damit ein Urteil aus dem Jahr 2017 aufgehoben. Damals war di Möglichkeit, sich wiederwählen zu lassen, als Menschenrecht bezeichnet worden. Dieses Mal betonten die Richter, dass es wichtig sei, die Macht einer Person begrenzen zu können. Morales war 2006 als erster indigener Präsident von Bolivien gewählt worden und blieb bis 2019 im Amt. Sein vierter Versuch wiedergewählt zu werden, endete in Unruhen. Morales trat zurück und ging ins Exil. Im September erklärte er dann, er wolle bei der Präsidentenwahl 2025 wieder antreten.


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