Der Auftritt eines hochrangigen Taliban-Funktionärs in einer Kölner Moschee sorgt zunehmend für Irritationen. Bundesinnenministerin Faeser nannte den Vorfall vollkommen inakzeptabel. Niemand dürfe radikalen Islamisten in Deutschland eine Bühne bieten, so die SPD-Politikerin. Vom Dachverband Ditib, der die Kölner Moschee betreibt, erwarte man eine vollständige und rasche Aufklärung. Die Ditib, die den türkischen Behörden untersteht, hat sich inzwischen von dem Auftritt des hochrangigen Taliban-Funktionärs distanziert und erklärt, der Organisator der Veranstaltung, ein afghanischer Kulturverein, habe sich nicht an die vertraglichen Vereinbarungen gehalten. Der betroffene Kulturverein wiederum gab an, sein Vereinsname sei missbraucht worden. Der Verein erstattete Anzeige wegen Rufschädigung.
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