Das Bürgergeld wird den Bund in diesem Jahr mehr Geld kosten als geplant. Wie aus einem Schreiben von Finanz-Staatssekretär Toncar an den Haushaltsausschuss hervorgeht, sind bis zu 2,1 Milliarden Euro zusätzlich nötig. Grund ist demnach, dass mehr Menschen Anspruch auf Bürgergeld haben als gedacht. Toncar zufolge wird wegen der eingetrübten wirtschaftlichen Lage von höheren Arbeitslosenzahlen ausgegangen. Daher dürften die Ausgaben für das Bürgergeld in diesem Jahr auf knapp 26 Milliarden Euro steigen. Im Oktober hatte der Bundesrat die Erhöhung des Bürgergelds ab 2024 um zwölf Prozent gebilligt. Dann steigt die Unterstützung für allein lebende Erwachsene um 61 Euro auf insgesamt 563 Euro im Monat. Aktuell beziehen mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland Bürgergeld.
Teurer
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