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Im Ringen um eine Resolution zur Linderung der humanitären Not im Gazastreifen wird der Weltsicherheitsrat erst Morgen abstimmen. Das teilte der UN-Botschafter von Ecuador mit; das Land hat derzeit den Vorsitz in dem UN-Gremium inne. Der von den Vereinigten Arabischen Emiraten eingebrachte Text fordert unter anderem eine Aussetzung der Gewalt im Gazastreifen, um mehr humanitäre Hilfslieferungen für über eine Million notleidende Palästinenser möglich zu machen. Die Mitglieder des 15-köpfigen Sicherheitsrates versuchen dabei seit Tagen, ein drohendes Veto des Israel-Verbündeten USA zu verhindern. Hauptstreitpunkt in dem Entwurf ist offenbar, dass dort eine Überprüfung der Hilfsgüter durch UN-Mitarbeiter vorgesehen ist. Israel will Einfuhren in den Gazastreifen selbst kontrollieren. Die humanitäre Situation der Menschen in dem abgeriegelten und umkämpften Küstengebiet ist nach Angaben des Welternährungsprogramms dramatisch.


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