Niedersachsens Ministerpräsident Weil und Wirtschaftsverbände haben Unternehmen aufgerufen, Helfer weiterhin von ihrer eigentlichen Arbeit freizustellen, um die Hochwasserkrise zu bewältigen. Diese Bitte gelte für die kommenden Tage und notfalls auch in der nächsten Woche, teilte die Staatskanzlei mit. Unternehmen hätten das Recht, sich die entstehenden Schäden durch den Ausfall der Mitarbeiter erstatten zu lassen. Das Land werde versuchen, hierfür einen Weg zu finden. Dauerregen verschärft derzeit die Hochwasser-Situation: An vielen Orten gilt Meldestufe drei, die vor größeren Überschwemmungen warnt. Um die aufgeweichten Deiche zu stabilisieren, erhalten die Einsatzkräfte in Niedersachsen inzwischen Sandsäcke aus anderen Bundesländern. Die eigene Reserve von rund 1,9 Millionen eingelagerten Säcken sei mittlerweile abgerufen worden, hieß es vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Man habe aber etwa 1,5 Millionen weitere Sandsäcke aus Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hessen erhalten.
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