Der Flugbetrieb in der Hansestadt ist wegen einer Geiselnahme weiterhin eingestellt. Das hat der Flughafen am frühen Morgen mitgeteilt – verbunden mit der Bitte, nicht zum Airport anzureisen. Am Abend hatte ein bewaffneter Mann mit seinem Auto ein Tor durchbrochen und war auf das Vorfeld gefahren, wo die Flugzeuge parken. Bei seiner Fahrt schoss er in die Luft und warf brennende Flaschen aus dem Auto. Dann blieb er unter einer Maschine der Turkish Airlines stehen. Laut Polizei ist der Mann 35 Jahre alt und hat seine vierjährige Tochter in seiner Gewalt. Hintergrund soll ein Sorgerechtsstreit sein. Alle Flugzeuge sind mittlerweile evakuiert, nach NDR-Informationen sind rund 3.000 Passagiere betroffen. Die Polizei verhandelt seit Stunden mit dem Mann, auch Psychologen sind vor Ort. Der Airport kann nicht angefahren werden, die Betreiber rechnen nach eigenen Worten mit Flugstreichungen und Verzögerungen über den gesamten Tag.
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