Schröpfgeld

Die Landespolizei erwartet zum Jahresende erneut Rekordeinnahmen bei Bußgeldern für Temposünder. Wie Pressesprecher Patrick Martin sagte, sind so viele Verkehrsdelikte wie noch nie geahndet worden. Die Bußgelder spülten mehr als 32 Millionen Euro in die Landeskasse. Das sind noch einmal fünf Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die insgesamt 172.000 Verfahren sorgen auch für längere Bearbeitungszeiten in der Bußgeldstelle Artern. Zwischen Verstoß und Bußgeldbescheid vergehen mittlerweile 39 Tage. Bei besonders schweren Verstößen wird besonders darauf geachtet, dass die Verjährungsfrist von 90 Tagen nicht eintritt. Den Spitzenwert bei den Rasern erzielte in diesem Jahr ein Autofahrer am Hermsdorfer Kreuz auf der A 9: Bei erlaubten 100 Stundenkilometern ist er mit 236 km/h geblitzt worden. Gleichbedeutend mit 1.400 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot.


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